Kennen Sie schon die Erdcharta – eine globale Bewegung von Einzelpersonen und Organisationen aus 90 Ländern auf der ganzen Welt, welche in einer weltweiten offenen Diskussion ein Regelwerk für unser Leben auf diesem Planeten entwickelt und im Jahr 2000 verabschiedet hat?
Das Besondere an diesem Regelwerk sehe ich darin, dass der Respekt vor allem Lebendigen, den viele von uns derzeit schmerzlich vermissen, oberste Priorität hat. Dass also Albert Schweitzers Vermächtnis nach 100 Jahren endlich ins reale Leben gebracht wird – und damit der Friedenstüchtigkeit eine tragfähige Basis geben. Die ersten fünf (von 16 Artikeln) lauten:
- Achtung haben vor der Erde und dem Leben in seiner ganzen Vielfalt.
- Für die Gemeinschaft des Lebens in Verständnis, Mitgefühl und Liebe sorgen.
- Gerechte, partizipatorische, nachhaltige und friedliche demokratische Gesellschaften aufbauen.
- Die Fülle und Schönheit der Erde für heutige und zukünftige Generationen sichern.
- Die Ganzheit der Ökosysteme der Erde schützen und wiederherstellen, vor allem die biologische Vielfalt und die natürlichen Prozesse, die das Leben erhalten.
Das internationale Earth Charter Center befindet sich auf dem Campus der University for Peace in Costa Rica und bietet eine Vielzahl von Online- und Vor-Ort-Bildungsprogrammen an, die die Umsetzung der Erdcharta in Entscheidungsfindungs- und Bildungsprozessen unterstützen.
Auch in Deutschland gibt es Aktivitäten unter dem Dach dieser großartigen Vision: Zum Beispiel die Erd Charta – Ökumenische Initiative eine Welt, welche seit Jahren einen inspirierenden Rundbrief über Aktuelles im Land versendet und ein buntes Spektrum an spannenden Veranstaltungen anbietet, darunter eine Ausbildung zu Erd-Charta BotschafterInnen. Wenn Sie das attraktiv finden: Vom 18. – 20. September sowie vom 30. Oktober – 1. November 2026 lädt die Initiative Interessierte nach Hessen ein. Details hier.
Wer vor Ort ein Fest für den Frieden auf der Erde und mit der Erde organisieren und feiern möchte, findet Inspiration und Unterstützung ebenfalls im Netz, welche die Initiative in Kooperation mit Franz Rösl von der Interessensgemeinschaft Gesunder Boden hier bereitstellt.
Viel Erfolg bei solchen wunderbaren Aktionen – Ihr Peter Schmuck






